Das Gehalt als Anästhesietechnische/r Assistent/in

Was verdient man als ATA?

Was verdient man als ATA in Deutschland? Nicht selten bekommen Mitarbeiter der TMI GmbH Fragen zu Gehältern in verschiedenen Berufszweigen im Gesundheitswesen. Damit Sie sich ausgiebig über Ausbildungs-, Einstiegs- und weiterführendes Gehalt im späteren Berufsleben eines/r Anästhesietechnischen Assistent/in informieren können haben wir Ihnen eine Übersicht zusammengestellt, die die wichtigsten Daten zum Thema Gehalt beinhaltet.

Ausbildungsgehalt als ATA

Der Beruf Anästhesietechnischer Assistent ist nicht staatlich anerkannt. Bisher richten sich die beruflichen Standards und die Ausgestaltung der Ausbildung nach einer Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).  Die Höhe des Ausbildungsgehaltes, sowie auch des Einstiegsgehaltes und des späteren Gehaltes, richtet sich danach, ob Ihre zuständige Einrichtung tarifgebunden ist oder nicht. Im Durchschnitt lassen sich daraus folgende Zahlen ableiten:

  • 600€ – 800€ brutto im 1. Ausbildungsjahr
  • 700€ – 850€ brutto im 2. Ausbildungsjahr
  • 800€ – 950€ brutto im 3. Ausbildungsjahr

Einstiegsgehalt als ATA

Wenn Sie Ihre Ausbildung als Anästhesietechnische/r Assistent/in erfolgreich absolviert haben, richtet sich Ihr Einstiegsgehalt ebenfalls nach geltendem Tarifrecht. Je nachdem, ob Ihre zuständige Einrichtung an einen Tarifvertrag gebunden ist oder nicht und in welchem Bundesland sie beschäftigt sind, richtet sich auch Ihr Einstiegsgehalt. Bezogen auf den bundesweiten Durchschnitt kann man als ATA mit 1.800€ – 2.500€ brutto pro Monat rechnen.

Gehalt im späteren Berufsleben als ATA

Da Sie als ATA keinen Nacht- und Wochenenddienst haben, entfallen dann auch die Nacht- und Sonderzulagen. Dafür haben Sie allerdings nachts und am Wochenende frei. Gemäß dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit beträgt das mittlere Gehalt als Anästhesietechnischer Assistent 3469€ brutto (Stand 21.05.2018). Die Verdienstspanne kann je nach Bundesland und Arbeitgeber bis 3.884€ reichen. Beim öffentlichen Dienst (städtisches Krankenhaus) richtet sich das Gehalt nach dem Tarifvertrag für medizinische Berufe und medizinische Hilfsberufe. Wer als Anästhesietechnischer Assistent eventuell dann sogar noch die eine oder andere Fortbildung absolviert, der kann im Regelfall sein Einkommen nochmals deutlich steigern.

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Anerkennung des Berufes in Deutschland:

Sollten Sie Ihre Ausbildung nicht in Deutschland absolviert haben, benötigen Sie die staatliche Anerkennung, um als Altenpfleger/in tätig sein zu können. Jedoch können Sie in Deutschland nicht den Beruf „Altenpfleger“ anerkennen lassen, sondern müssen die Anerkennung des Berufes „Gesundheits- und Krankenpfleger“ beantragen. Das liegt daran, dass es international meist keinen speziell auf die Altenpflege ausgerichteten Ausbildungslehrgang gibt. Wenn Sie Ihre Ausbildung in einem EU-Staat abgeschlossen haben, folgt häufig eine automatische Anerkennung des Berufes „Gesundheits- und Krankenpfleger“. Für Berufsabschlüsse die in einem Nicht-EU Land erworben wurden, gibt es individuelle Anerkennungsverfahren. Wir empfehlen unseren Kandidaten, eine Kenntnisprüfung abzulegen, um eventuelle Anpassungsmaßnahmen zu umgehen. TMI bietet auch einen Intensivkurs, der Sie sowohl auf den fachlichen als auch auf den sprachlichen Teil vorbereitet.

Arbeiten als Anästhesietechnische/r Assistent/in bei der TMI GmbH

Anästhesietechnische Assistenten finden den idealen Partner für ihre berufliche Karriere und Zukunft mit der TMI GmbH. Die TMI GmbH betreut ihre Kandidaten über den Bewerbungsprozess hinaus und versichert sich regelmäßig über das Wohlbefinden in der neuen Stelle. Unser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Unsere Anästhesietechnischen Assistenten werden in Operationssälen, Intensivstationen, Aufwachräumen, in der Anästhesie selbst, der ambulanten Intensivpflege, in Intermediate Care (IMC) Stationen als auch in der Chest-Pain-Unit von Krankenhäusern oder Kliniken eingesetzt. Die Intermediate Care (IMC) Station bildet das Bindeglied zwischen der Intensivstation und der Normalstation. Die IMC ist für Patienten, für die ein hoher Überwachungs- und Betreuungsaufwand notwendig ist, die jedoch nicht intensivpflichtig im eigentlichen Sinne sind.

Wussten Sie schon, dass…

…der Bedarf an speziell ausgebildeten Narkoseschwestern in Deutschland um 1950 entstand? Zu Beginn der 1960er Jahre führten die ersten Krankenhäuser & Kliniken Anästhesielehrgänge ein, um den Mangel an Anästhesisten zu kompensieren.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen

Andre Herveille

Managing Director Deutschland

0049 - 1719 986 395 a.herveille@tmi-jobservices.de