Gesundheits- & Krankenpfleger

TMI vermittelt Gesundheits- und Krankenpfleger/innen nach Deutschland, in die deutschsprachige Schweiz, in das Vereinigte Königreich und in zahlreiche andere Länder.

Was sind die Aufgaben eines Gesundheits- und Krankenpflegers?

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen übernehmen die Pflege und Betreuung von Patienten. Sie beobachten den Zustand der Patienten, um mögliche Veränderungen frühzeitig festzustellen. Sie assistieren bei operativen Eingriffen und Untersuchungen. Außerdem bereiten sie die Patienten auf jegliche diagnostische, therapeutische oder operative Eingriffe vor. Besonders wichtig ist die Hilfe zur Selbsthilfe – also, die Patienten dabei zu unterstützen, sich selbst zu „pflegen“. Auch das Betten pflegebedürftiger Patienten und die Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege zählt zu den Aufgaben eines Gesundheits- und Krankenpflegers. Einen großen Anteil nehmen auch organisatorische Aufgaben, wie zum Beispiel die Pflegedokumentation, ein. Gesundheits- und Krankenpfleger sind wichtige Ansprechpartner für Ärzte, Therapeuten und Angehörige und agieren als Vertrauensperson für die Patienten.

Informieren Sie sich über unsere Stellenangebote für Gesundheits- und Krankenpfleger in Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern.

Wo arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger?

- Krankenhäuser
- Pflegeheime
- Altenwohnheime
- Wohnheime für Menschen mit Behinderung
- Gesundheitszentren
- Facharztpraxen
- Ambulante Pflegedienste

Wie werden Gesundheits- und Krankenpfleger in Deutschland noch genannt?

- Krankenpfleger/in
- Pflegefachkraft
- Krankenschwester/-pfleger

Pflegeberuf in der Schweiz

Der Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger in Deutschland wird in der Schweiz als Dipl. Pflegefachmann bezeichnet.

Seit 2008 kann man die Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-mann in der Schweiz entweder auf einer Fachhochschule (FH) oder auf einer Höheren Fachschule (HF) absolvieren. Diese unterscheiden sich durch unterschiedliche Zulassungsbedingungen und Kompetenzprofile. Jedoch bereiten beide Berufsbildungsgänge auf die professionelle Ausübung des Berufes vor.

Die Ausbildung an der FH führt zum Titel Bachelor of Science in Pflege (BScN). Mit einem Abschluss an der Höheren Fachschule darf man sich in der Schweiz als Dipl. Pflegefachfrau/-mann bezeichnen.

Pflegefachkräfte die noch in Besitz des altrechtlichen Schweizer Diploms – Dipl. Krankenschwester/-pfleger AKP, KWS, PsyKP, DN II – sind, dürfen den neuen Berufstitel ohne weitere Auflagen führen. Zur Anerkennung von Pflegediplomen die von EU-Staaten oder Nicht-EU-Staaten ausgestellt wurden, können Sie sich hier informieren.

Wussten Sie schon, dass…

die Pflege ursprünglich aus der Notwendigkeit, kranke und schwächere Mitglieder der eigenen Familie zu versorgen, entstand? Als Folge entstand eine nicht-berufliche Pflege, die im Sinne der Nächstenliebe auch Menschen außerhalb des eigenen Verwandtschaftskreises versorgte. Bereits in der Bibel wird von der Krankenpflege gesprochen. Unter anderem wurden viele heiliggesprochene Menschen durch ihre Tätigkeit in der Krankenpflege berühmt.

Die Entwicklung der Pflege zu einem professionellen Dienstleistungsberuf ist historisch gesehen eine sehr junge Erscheinung. Spezialisierte Pflegeberufe entstanden erst Mitte des 20. Jahrhunderts.

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