“Es ist eine angenehme Erfahrung für mich. Vor allem auf persönlicher Ebene lerne ich sehr viel. ” 

Wie sind Sie mit der TMI GmbH in Kontakt gekommen?

Nach einer Karriere von 18 Jahren beim Krankenhaus VUmc in Amsterdam war es Zeit für mich eine neue berufliche Herausforderung zu suchen. Deswegen habe ich mit TMI Kontakt aufgenommen. Ich wollte vor allem andere Arbeitsangebote von Krankenhäusern in den Niederlanden inventarisieren und hatte bei TMI auch angegeben, dass eine Karriere im EU-Ausland auch für mich in Frage kommen würde. Im Mai diesen Jahres wurde ich gefragt, ob ich Interesse habe mich bei einem Krankenhaus in Mönchengladbach vorzustellen und ich hatte sofort zugesagt. Im Juni habe ich dann angefangen als technischer Sterilisationsassistent innerhalb der Sterilisationsabteilung des Bethesda-Krankenhauses in Mönchengladbach zu arbeiten

Was assoziieren Sie mit dem Namen TMI? Welche drei Eigenschaften fallen Ihnen dann sofort ein?

Guter Arbeitgeber, professionell, eine Vielzahl von Team Building-Aktivitäten.

Wie zufrieden sind Sie mit der Begleitung der TMI GmbH?

Sehr zufrieden. Wenn es um die Arbeitsbedingungen in Deutschland geht gibt es schon einige Unterschiede mit den Niederlanden. In diesem Fall ist es gut, dass der Herr Herveille von der TMI GmbH mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Er ist immer erreichbar, gibt gutes Feedback und hat immer ein offenes Ohr. Wenn es etwas zu besprechen oder Fragen gibt, ist er zur Stelle. Herr Herveille ist ein netter Mann, mit dem man gut zusammenarbeiten kann.

Haben Sie, wenn es um die Arbeit geht, Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland feststellen können?

Das Personal ist sehr engagiert in dem Krankenhaus, in dem ich arbeite. Grundsätzlich kann man sagen, dass in Deutschland alles etwas ‘steifer’ ist und nicht so ‘locker’ wie in den Niederlanden. Nehmen wir zum Beispiel den Unterschied zwischen der Du- und der Sie-Form im Deutschen. Wenn man ‘fremde’ Menschen anspricht wechselt man sofort in die Sie-Form, obwohl man sich im Vorfeld untereinander, in vertrauter Umgebung, geduzt hat. Ich frage mich dann, wieso machen Deutsche das so. Man spricht jemanden den ganzen Tag mit dem Namen „Gabi“ an, also man adressiert denjenigen in der Du-Form. Wenn dann eine andere Person ‚von außen‘, dazukommt wird in die ‚Sie‘-Form gewechselt, also‘ Frau XY ‚. Für Deutsche ist das natürlich ganz normal, aber für mich als Holländer ist das schon gewöhnungsbedürftig.

Was sind Ihrer Ansicht nach Vorteile um in Deutschland zu arbeiten?

Die Zeit im Krankenhaus in Mönchengladbach war schon jetzt sehr lehrreich für mich. Ich hatte beinahe fünfeinhalb Jahre eine Beziehung mit einer deutschen Frau aus Köln. Deshalb war ich schon häufiger in Deutschland. Ich bin bereits längere Zeit dorthin gependelt. Ich habe in letzter Zeit vor allem mich selbst besser kennengelernt und bin auch aus meiner Komfortzone herausgegangen. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich die ganze Zeit Deutsch sprechen muss. Englisch als Sprache ist nämlich nicht so weit verbreitet in Deutschland. Somit war Deutsch zu sprechen anfangs sicherlich eine Herausforderung für mich. Ich hatte Deutsch als Sprache nämlich nicht in der Schule. Ich war somit gezwungen Deutsch zu sprechen. Dies half sicherlich um sich intensiver mit der Sprache auseinanderzusetzen. Hin und wieder muss ich noch nach Worten suchen. Ich bin jetzt sicherer was die Sprache angeht. Wenn ich ein Wort nicht kenne, dann probiere ich eine andere Übersetzung zu finden oder ich sage es halb auf Niederländisch. Deutsche verstehen dann meistens was ich meine, auch innerhalb des Kontextes, in dem ich das Wort benutze

Gibt es auch Nachteile um in Deutschland zu arbeiten?

In Mönchengladbach arbeite ich zur Zeit täglich in derselben Schicht von 9:30 bis 18:00 Uhr. Ich bin nicht eingeplant für Abend- oder Wochenenddienste. In der Zeit, wo ich bei TMI anfing wurde ich bei vielen Arbeitgebern auch für Abend-, Nacht- und Wochenenddienste eingesetzt. Diese Gehaltszuschläge fehlen mir jetzt natürlich. Also keine Abend- und Wochenenddienste und keine Sonntagsarbeit. Aber das ist mir bekannt.
Ein weiterer Nachteil ist die Parksituation in der Nähe des Krankenhauses in Mönchengladbach. Ich wohne in Venlo und fahre jeden Tag mit dem Auto von Venlo nach Mönchengladbach. Da die Parkplätze in der Nähe des Krankenhauses sehr überfüllt sind, muss man jeden Morgen Ausschau halten, ob man irgendwo einen Parkplatz finden kann. Vor allem im direkten Umkreis des Krankenhauses ist dies sehr schwierig.
In meiner ersten Woche in Mönchengladbach war das ein echtes Drama. Unwissend wie ich war wusste ich noch nicht mal wo ich parken durfte.
Jetzt weiß ich wo ich mein Auto stehen lassen kann. Parken ist und war schon immer eine Sache für sich in Deutschland. Ansonsten bringt das Arbeiten in Deutschland keine weiteren Nachteile mit sich.

Haben Sie noch Tipps für Bewerber die gerne im Gesundheitswesen arbeiten möchten?

Die deutsche Sprache zu erlernen ist schon eine der größten Herausforderungen, jedoch sollten Bewerber aus dem EU-Ausland, wie zum Beispiel den Niederlanden, in der Lage sein aus Ihrer Komfortzone herauszukommen. Es sollte ihr eigener Wunsch sein und nicht erzwungen sein. Wenn man die ganze Sache nur halbherzig angeht, kann man seine Arbeit nicht vernünftig ausführen. Dementsprechend sollte man es lieber dann direkt sein lassen.
In meinem Fall war es so, dass ich mich wirklich darauf gefreut habe etwas Neues auszuprobieren. Ich bin schon seit 20 Jahren im Gesundheitswesen tätig und jetzt ist die Zeit gekommen, dass ich auch mal etwas anderes ausprobiere.

Noch ein weiterer Tipp:

„Man sollte sich mit den Straßenverkehrsregeln auseinandersetzen, da es eine Anzahl von Dingen gibt, die sich vom niederländischen Verkehrssystem unterscheiden.“

Bezüglich der deutschen Sprache: Es ist sehr empfehlenswert wenn man Grundkenntnisse in Deutsch vorweisen kann. In dem Zusammenhang muss ich aber auch sagen, dass die meisten Deutschen sehr hilfsbereit sind, wenn es um die deutsche Sprache und das Sprachverständnis untereinander geht. ‘Geduld’ ist eine andere gute Eigenschaft von Deutschen. Meiner Erfahrung nach sind Deutsche sehr geduldig. Wenn Sie die Chance haben um in Deutschland zu arbeiten, dann empfehle ich dies auch tatsächlich zu tun. Wenn man zu lange wartet, dann ist es einfach zu spät. Dann ist man in der Regel zu alt und dann klappt es sowieso nicht mehr. Deutschland ist größer als die Niederlande. Es liegt einem als Niederländer ein gigantisches Land zu Füßen, also sollte man die Chance einfach ergreifen.

Hat der Erfarhungsbericht von Michel Sloove Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch als Technischer Sterilisationsassistent arbeiten oder in einer anderen Fachrichtung als Pflegekraft tätig werden? Dann hilft Ihnen die TMI GmbH gerne weiter! Alle Informationen finden Sie hier. Sie können sich auch direkt an unseren Managing Director André Herveille wenden per Email oder rufen Sie einfach unter +49 (0)171 968 6395 an.

 

Ihr(e) Ansprechpartner(in) bei Fragen

André Herveille

Managing Director Deutschland

+49 (0)171 968 6395

a.herveille@tmi-jobservices.de

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