Meine ersten Schritte in eine erfolgreiche Zukunft

Der Spruch „aller Anfang ist schwer“ trifft im Fall von Birte Füllgraf nur bedingt zu. Sie ist eine angehende Operationstechnische Assistentin (OTA) und wird im Anschluss zu ihrem Abschluss im September 2018 ihren ersten Job in Amsterdam im Akademisch Medizinischen Zentrum (AMC) antreten. In der Zwischenzeit zum Bewerbungsprozess von Birte kam es zu einer Fusion des Lehrkrankenhauses und heute trägt das ehemalige AMC den Namen Amsterdam UMC (Amsterdam Universitair Medische Centra). Wir hatten die Gelegenheit vor dem Antritt Ihrer neuen Beschäftigung in Ihrer neuen Wahlheimat mit ihr das Interview zu führen, bevor die große Vorbereitungsphase für die Abschlussprüfungen losging.

Wie sind Sie mit TMI in Kontakt gekommen?

Meine Recherchen nach Möglichkeiten im Ausland mit besonderem Augenmerk auf die Niederlande zu arbeiten, gehen auf einen längeren Zeitraum zurück. Die erfolglose Suche nach Erfahrungsberichten von anderen OTA’s, die bereits in Holland arbeiten, war zeitweise beunruhigend. Ich bin glücklicherweise bei einem erneuten Versuch über die Suche im Internet mit Hilfe der Suchbegriffe „OTA Amsterdam“ bei Google auf TMI gestoßen.

Was assoziieren Sie mit dem Namen TMI? Welche drei Worte fallen Ihnen dann sofort ein?

Ich assoziiere mit TMI „Unterstützung, internationalen Kontakt, Freundlichkeit & Service“. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt, denn meine Ansprechpartnerin/ Betreuerin Frau Yilmaz hat mich nach der erfolgreichen Vermittlung weiterhin mehrmals telefonisch kontaktiert um sich zu vergewissern, ob ich zusätzliche Hilfestellungen benötige.

Wie zufrieden sind Sie mit der Begleitung bei TMI?

Ich war überaus zufrieden mit dem Service von TMI, denn zum Teil habe ich mit einem derartigen Engagement nicht gerechnet und war sehr überrascht. Ich wurde von meiner Betreuerin bei TMI zum Probetag oder „Schnuppertag“ im AMC begleitet und die Betreuung ging über die positive Zusage zur Stelle hinaus. Mit wurde mit der Zeit bewusst, dass seitens TMI das Ziel nicht in der erfolgreichen Vermittlung bestand, sondern vielmehr sollte mir ein erfolgreicher und stressfreier Start bei meinem neuen Arbeitgeber und in meiner neuen Wahlheimat ermöglicht werden. Ich wurde seitens TMI mehrmals kontaktiert, nachdem ich bereits eine Zusage vom AMC erhalten hatte, da sie wissen wollten, ob und welche Hilfe ich benötige und ob sie mir gegebenenfalls zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen sollten. Es war ein sehr enges Verhältnis und ich kann nur betonen, wie gut ich mich begleitet und aufgehoben gefühlt habe. Meine Überraschung über den Service von TMI entstand, da ich keinerlei Gebühren oder ähnliches zahlen musste, ich habe kein Abo oder eine bestimmte Dienstleistung erworben. Der gesamte Service und die Betreuung waren kostenlos, daher habe ich ein solches Niveau im Hinblick auf den Service niemals erwartet und empfinde es daher als besonders zuvorkommend und vor allem erfreulich.

Haben Sie bei der Begleitung durch TMI neue Erfahrungen sammeln können?

Ich bin eine Einsteigerin in das Berufsleben, aber meine Ausgangssituation ist höchstwahrscheinlich eher ungewöhnlich. Ich beschäftige mich mit der Thematik bezüglich eines Karrierebeginns in den Niederlanden bereits seit ca. zwei Jahren. Die Suche war teilweise sehr intensiv und zeitweise auch etwas entspannter, wobei ich das Ziel zu jedem Zeitpunkt verfolgen wollte. Ich habe zu Beginn meiner Ausbildung meinen niederländischen Freund kennengelernt und da er in Amsterdam lebt, haben wir nach einer Lösung gesucht, sodass ich in Zukunft in Amsterdam leben und arbeiten könnte. TMI war meine Rettung, denn mit der Zeit war ich verzweifelt und beschäftigte mich ständig mit Fragen, wie ich einen Job in Amsterdam bekommen kann oder wie ich einen guten Kontakt herstellen kann und wie ich die Sprachbarriere überwinden kann. Mir wäre nie der Gedanke gekommen, dass es dermaßen gut klappt, da ich oftmals Bedenken hatte, ob ich es alleine überhaupt schaffen könnte.

Erzählen Sie mir von dem Beginn des Bewerbungsprozesses!

Nach der Versendung meiner Bewerbung an die TMI, wurde ich zurückgerufen und mir wurde mitgeteilt, dass das AMC Interesse an meiner Person habe und wir vereinbarten einen Termin für ein erstes Interview mit der TMI per Skype. Im Interview erhielt ich den Auftrag, eine detaillierte Zusammenfassung über meine absolvierten Tätigkeiten und die Arbeitsbereiche, in denen ich während meiner Ausbildung gearbeitet habe, anzufertigen. Im Anschluss zum Interview erhielt ich das Angebot einen Schnuppertag Vorort zu absolvieren, da sie weiterhin Interesse an meiner Person hatten.

Der Schnuppertag war zugleich mein erster direkter Kontakt mit dem AMC. Im Vorfeld lief die Kommunikation vollständig über TMI. Nach dem abgeschlossenem Schnuppertag wurde ich von TMI informiert, dass das AMC sehr positiv über meine Person gestimmt ist und der Bewerbungsprozess in die nächste Runde geht. Ich wurde zwei Tage später zu einem Assessment im AMC geladen. Die TMI hat mich hierbei ebenfalls sehr unterstützt und mir wurden unzählige Informationen und Links zum Üben zugesendet. Mein Schnuppertag war am Montag angesetzt und am Donnerstag in derselben Woche folgt mein Assessment.

Was haben Sie im Assessment erlebt bzw. über sich selbst gelernt?

Der Termin für das Assessment war am Morgen des Donnerstags. Das Assessment begann mit Persönlichkeitsfragen in Form eines Multiple-Choice Tests am Computer. Im Anschluss führte ich ein Gespräch mit der OP-Leitung und einer Zuständigen der Personalabteilung. Im Gespräch besprachen wir auch die Rückfragen bzgl. meines Persönlichkeitstests. Ich hatte aufgrund meiner Arbeitserfahrung in Deutschland, zur Frage nach dem Zeitpunkt zur Äußerung von innovativer Ideen zu den Operationsabläufen im Test geantwortet, dass ich meine Idee nicht sofort zur Sprache bringen würde. Im Gespräch erklärte ich, dass es in Deutschland nicht die Norm ist, dass Berufseinsteiger, Praktikanten oder vergleichbare Arbeitnehmer in die Beurteilungen bzw. Einschätzung von Situationen miteinbezogen werden. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde mir erklärt, dass im AMC selbst Schüler bzw. Auszubildende zu den Meetings diverser Themen geladen werden. Im Anschluss unterhielten wir uns über die Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland, wodurch ich Gelegenheit hatte meine Antworten etwas detaillierter zu erklären. Wir besprachen noch diverse Situationen, mit denen ich möglicherweise konfrontiert werden könnte und wie ich in diesen Stress- und Notfallsituationen reagieren würde als auch in Hinblick auf meine Kritikfähigkeit. Nach unserem Gespräch zogen sich die OP-Leitung und HR zurück um sich zu besprechen. Im Anschluss erhielt ich meine Zusage und wurde herzlich willkommen geheißen als angehende Mitarbeiterin beim AMC.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für eine Karriere in den Niederlanden entschieden haben?

Der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung meine berufliche Karriere in den Niederlanden zu beginnen, ist mein Freund aus Amsterdam. Ich hatte dadurch im Vorfeld bereits sehr viel Zeit in Amsterdam und den Niederlanden verbracht, da ich jeden Urlaub und jedes längere Wochenende sowie meine freien Tage, insofern es möglich war, in den Niederlanden verbracht habe. Es spielen allerdings auch andere Faktoren eine große Rolle wie beispielsweise die liberale Einstellung im gesamten Land und ich wurde von Beginn an sehr warmherzig von der Familie meine Freundes, den Freunden, aber auch von den Einheimischen empfangen. Es waren diese Gründe, die mich mitten während meiner Ausbildung den Entschluss fassen haben lassen, dass ich gerne in den Niederlanden leben möchte. Die Entscheidung hat in beruflicher Hinsicht einige große Vorteile, zudem ist die Distanz zu meinem Freund hinfällig, dass nenne ich eine WIN-WIN-Situation.

Welche Vorbereitungen haben Sie persönlich getroffen, nachdem Sie sich für eine Karriere in den Niederlanden entschieden haben?

Ich war mir bewusst, wenn ich einen sicheren Job und ein erfülltes Leben in den Niederlanden leben möchte, ist es notwendig, die Sprache zu erlernen. Ich unterhalte mich mit meinem Freund zum größten Teil auf Englisch. Wir beiden sprechen fließend Englisch, daher hatten wir nie Probleme miteinander zu kommunizieren. Er spricht zudem etwas Deutsch und mit der Zeit habe ich auf der anderen Seite immer mehr Niederländisch verstanden. Im Januar 2017 habe ich einen Sprachkurs in Amsterdam besucht, wenn man es genau nimmt, war es ein Intensivsprachkurs bei dem innerhalb von zwei Wochen am Goethe-Institut in Amsterdam die niederländische Sprache gelehrt wird. Ich habe mir den Kurs selbst rausgesucht und aus eigener Tasche bezahlt, aber zu dem Zeitpunkt war mir bewusst, dass der Kurs für meine Zukunft hilfreich sein würde.

Im Nachhinein war der Sprachkurs mehr als nur hilfreich, denn ich war in der Lage das Bewerbungsgespräch im AMC zu ca. 80% in niederländischer Sprache zu führen. Ich hatte im Anschluss zum Sprachkurs viele Unterlagen. Ich habe mittlerweile eine gute sprachliche Basis und bin in der Lage mich zu unterhalten. Es kommt vor, dass ich ein Wort nicht kenne oder ein Fehler mache, aber größtenteils versteht man mich.

Eine weitere Vorbereitung war, dass ich im Vorfeld an meiner OTA Schule nachgefragt habe, ob Erfahrungsberichte von anderen Auszubildenden existieren, die nach ihrem Abschluss ins Ausland gegangen sind. Ich konnte über diesen Weg nur in Erfahrung bringen, dass der Schritt ins Ausland im Anschluss zur Ausbildung möglich sei, jedoch konnten mir keine Informationen zu Erfahrungsberichten bereitgestellt werden. Meine Eigeninitiative führte mich ins Internet und ich versuchte Informationen über verschiedene Plattformen und Foren zu erhalten, allerdings war ich auch hier erfolglos, da überwiegend von Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen die Rede war und weniger das Personal im OP besprochen wurde. Ich konnte mir mit Hilfe der Plattformen wohl ein besseres Bild über die Arbeitsmentalität in den Niederlanden machen, denn ich erfuhr, dass in den Niederlanden im Allgemeinen eine eher flache Hierarchie in Betrieben oder Krankenhäusern gehandhabt wird.

Möchten Sie erfahren, wie Birte’s Schnuppertag verlief und was sie erlebt hat? Dann lesen in unserem neuen Blog mehr. Klicken Sie hier auf den Blogtitel „Birte Füllgraf‘s Schnuppertag im Akademisch Medizinischen Zentrum (AMC) in Amsterdam“ um direkt weitergeleitet zu werden.

Sie haben Fragen zu den Stellenangeboten in den Niederlanden oder rund um das Thema Arbeiten in den Niederlanden? Dann beantwortet Ihnen Merve Yilmaz gerne Ihre Fragen.

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