Darauf sollten Sie achten, das sollten Sie vermeiden

Jeder Berufstätige war schon einmal in einer solchen Situation: Neuer Job, neue Kollegen, neuer Arbeitsplatz, neue Strukturen. Der erste Arbeitstag steht vor der Tür. An kaum einem anderen Tag nimmt die Nervosität solche Ausmaße an wie an diesem. Man hat unzählige Fragen im Kopf Werden die Kollegen mich mögen? Was ist wenn ich etwas falsch mache? Wie sind die Abläufe in meinem neuen Unternehmen? Werde ich mich wohl fühlen? Ob Berufseinsteiger oder Vollprofi – unsicherheit ist völlig normal.

Egal ob Pflegekraft, Arzt oder für ein anderes Tätigkeitsfeld im Gesundheitswesen – wir haben für Sie ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen Ihnen der Einstieg in den neuen Job gelingt!

1. Vorbereitung ist alles

Der erste Arbeitstag wird immer ein anstrengender Tag. Viele neue Eindrücke, neue Kollegen, ein neues Arbeitsumfeld – um es nicht noch erschöpfter zu sein als ohnehin schon, versuchen Sie Stress weitestgehend zu vermeiden. Atmen Sie tief durch und machen Sie sich bewusst, dass Sie der oder die Richtige für diese Stelle sind und Sie sich gegen alle anderen Bewerber durchgesetzt haben! Nutzen Sie den Tag davor um etwas zu machen, was Sie entspannen lässt und gehen Sie am Abend früh schlafen, um ausgeruht und voller Energie in den ersten Arbeitstag zu starten.

2. Das passende Outfit wählen

Auch wenn wir von TMI überwiegend medizinisches Personal vermitteln, was die Arbeitskleidung vom jeweiligen Arbeitgeber gestellt bekommt, sollten Sie darauf achten, sich am ersten Arbeitstag nicht zu leger zu kleiden. Denken Sie daran, dass Ihr Vorgesetzter Sie bei der Begrüßung nicht in “Dienstkleidung” sieht, sondern in Ihrer eigenen. Das macht einen ordentlichen und gepflegten Eindruck. Am besten überlegen Sie sich am Vorabend welches Outfit Sie tragen möchten, das erspart Stress am Morgen.

3. Pünktlichkeit – Das A und O

Nichts ist unangenehmer als dem neuen Chef am ersten Arbeitstag erklären zu müssen, warum man 20 Minuten zu spät gekommen ist. Auch zum positiven ersten Eindruck trägt das nicht viel bei. Deshalb: Planen Sie sich unbedingt etwas Puffer ein, um auf Eventualitäten wie Stau, Parkplatzsuche, oder Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr vorbereitet zu sein! Sie sind sich unsicher, wie lange Ihre Fahrt zur Arbeit dauern wird? Fahren Sie doch Ihre Strecke zu Ihrer neuen Arbeit morgens einmal „Probe“. Das erleichtert Ihnen den Stress des Ungewissen und Sie sind gut vorbereitet.

4. Bitte Lächeln!

Normalerweise werden Sie Ihren neuen Kollegen vorgestellt. Hier gilt: Gehen Sie offen und freundlich auf Ihre Kollegen zu und begegnen Sie ihnen mit einem Lächeln. Versuchen Sie sich so viele Namen wie möglich zu merken, aber vor allem von den Kollegen, mit denen Sie am meisten zusammenarbeiten werden. Ein Stift und ein Notizbuch können hier vieles erleichtern.

5. Du oder Sie?

Das unterscheidet sich in jedem Unternehmen. Doch grundsätzlich gilt: Siezen Sie Ihre Kollegen (auch die jüngeren!) bis Ihnen das „Du“ angeboten wird. Eine Ausnahme bieten die Niederlande. Hier ist es in der Regel üblich, dass sich die Mitarbeiter untereinander Duzen, auch den Vorgesetzten. Hier werden Sie auch meist von Anfang an mit dem Vornamen vorgestellt.

6. Wer Fragen stellt zeigt Unsicherheit? Falsch!

Trauen Sie sich bei aufkommenden Fragen diese auch zu stellen! Sie sind nun mal neu im Unternehmen und müssen sich erst noch vertraut machen mit den neuen Abläufen und Strukturen. Das kann jeder verstehen und wird Ihnen niemand verübeln. Doch Vorsicht: Verzichten Sie möglichst auf unangebrachte Fragen (siehe: Das sollten Sie vermeiden).

7. Mittagspause

Ein weiterer Punkt, wo viele Mitarbeiter an ihrem ersten Arbeitstag nervös werden. Viele Kollegen wissen das und Ihnen wird meistens angeboten gemeinsam Mittag zu essen. Nutzen Sie diese Gelegenheit unbedingt! So können Sie unverfänglich in ein Gespräch kommen und Ihre neuen Kollegen besser kennenlernen. Und sollten Sie nicht direkt gefragt werden – zeigen Sie Initiative und fragen Sie Ihre Kollegen wie diese ihre Mittagspause üblicherweise gestalten. Dann kommt die Einladung bestimmt.

8. Pausen/Raucherpausen

Informieren Sie sich in Ihrem neuen Team unbedingt bevor Sie eine (Raucher)Pause machen, wie das in Ihrem Unternehmen gehandhabt wird. Wir empfehlen Ihnen, sich besonders am Anfang mit Pausen aller Art zurückzuhalten. Besonders bei den „Nicht Raucher“ Kollegen kommen zu viele Raucherpausen am Anfang nicht gut an.

9. Feedback

Es ist gut möglich, dass Sie an Ihrem ersten Tag bereits ein Feedback von Ihrem Vorgesetzten erhalten, oder dieser wissen möchte, wie es Ihnen heute gefallen hat. Vermeiden Sie Kritik und konzentrieren Sie sich auf Ihre positiven Eindrücke. Erzählen Sie davon, was Ihnen einfach gefallen ist und wo Sie eventuell noch etwas Einarbeitung oder Übung benötigen.

10. Feierabend

„Den Letzten beißen die Hunde“ sollten Sie in diesem Fall erst einmal nicht wortwörtlich nehmen. Pünktlichst zum Feierabend die Tasche packen und aus dem Haus stürmen könnte zwar nach einem so anstrengenden Tag Ihr erster Instinkt sein, jedoch sollten Sie erst einmal abwarten und beobachten. Wie handhaben Ihre Kollegen das? Bleiben Sie noch ein bisschen länger um alles für morgen vorzubereiten, oder machen Sie pünktlich Schluss? Egal wie es ausfällt, bedanken Sie sich in jedem Fall für den gelungenen ersten Arbeitstag und verabschieden Sie sich von Ihrem Team.

Das sollten Sie vermeiden

  • Fragen sind gut, aber…
    Sollten Sie Fragen zu Ihren Aufgaben oder den Abläufen haben, zögern Sie nicht diese auch zu stellen. Dennoch gibt es Fragen, die an Ihrem ersten Arbeitstag vermieden werden sollten. Darunter fallen zum Beispiel Fragen zum Zeitpunkt der Gehaltsüberweisung, wie lange man am ersten Arbeitstag arbeiten muss oder wie das nochmal mit dem Urlaub geregelt wird.
  • Voreingenommen sein
    Das sich im Unternehmen nicht jeder mit jedem versteht, ist klar. Vermeiden Sie es, sich gleich am ersten Tag in ein Gespräch mit Lästereien verwickeln zu lassen. Bleiben Sie neutral und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, es gibt schließlich immer zwei Seiten der Medaille.
  • Fehler verschweigen
    Ihnen ist ein Fehler unterlaufen? Das passiert selbst den Besten! Sie sind in einer ungewohnten Umgebung und müssen neue Aufgaben bewältigen, da kann sich schnell ein Fehler einschleichen. Falls das geschieht, sollten Sie unbedingt dazu stehen und nicht versuchen es zu vertuschen. Sie zeugen somit von Professionalität und Kollegialität.
  • Kritik äußern
    Ja, Kritik ist wichtig. Sie ist auch gut, um vorhandene Abläufe und Strukturen zu verbessern und zu optimieren. Jedoch können Sie sich damit am ersten Tag noch zurückhalten. Es geht in erster Linie darum, sich einzufinden und das Unternehmen kennenzulernen. Es gibt noch genügend Zeit Verbesserungsvorschläge einzubringen und konstruktive Kritik zu äußern – der erste Tag ist hierfür aber nicht geeignet.
  • Zu viel über das Privatleben berichten
    In erster Linie ist es natürlich wichtig und auch interessant für Ihre Kollegen ein bisschen über Sie zu erfahren und Sie besser kennenzulernen. Achten Sie aber auf ein angemessenes Maß bei der Berichterstattung. Themen wie Sorgen, Probleme oder Beziehungen sollten am ersten Arbeitstag eher nicht angesprochen werden.

 

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihren ersten Arbeitstag erfolgreich überstanden! Jetzt können Sie die neu gewonnenen Eindrücke verarbeiten und den wohl verdienten Feierabend genießen.

Falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, dann kontaktieren Sie uns einfach. Unser Team hilft Ihnen gerne weiter und berät Sie in allen Anliegen.

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